Consulting

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Unsere erfahrenen Mitarbeiter führen Sie, losgelöst von starrer Theorie und einzelnen Rahmenwerken, hin zu einem zeitgemäßen Enterprise Service Management. Wir unterstützen Sie bei der Analyse, dem Design, der Etablierung und auch dem Betrieb Ihrer Service Management Aktivitäten; von der Anforderung bis zur Leistungserfüllung – professionell und kundenfokussiert.

Unsere Experten im Bereich Enterprise Solutions unterstützen Ihre Transformation hin zu digitalisierten Service-Prozessen auf Basis der marktführenden Enterprise-Service-Management-Plattform ServiceNow. Wir helfen Ihnen von der Definition der Roadmap über die Lösungsarchitektur und erfolgreiche Implementierung, bis hin zum stabilen Applikationsmanagement und –betrieb in einem DevOps-Ansatz.

Wir helfen unseren Kunden, die laufend wachsenden Compliance-Anforderungen aus Informationssicherheit, Datenschutz und Risk Management mit geeigneten Konzepten, Prozessen, Dienstleistungen und technischen Lösungen zu begegnen. Dabei beachten wir sowohl Ihre Möglichkeiten und Rahmenbedingungen als auch die formalen Anforderungen.

Wir versetzen unsere Kunden in die Lage aus der Vielzahl der möglichen und notwendigen Maßnahmen die richtigen und leistbaren nachhaltig in der Organisation zu verankern.

Mit der zunehmenden Digitalisierung gehen auch steigende Anforderungen an die Performance eines Rechenzentrums einher. Unsere Spezialisten im Bereich Digital Services Advisory unterstützen Ihre Transformation hin zu einer maßgeschneiderten Rechenzentrums- bzw. Cloud-Strategie mit hochverfügbarer und vollredundanter Ausrichtung.

Mit unseren erfahrenen Management-Beratern aus dem Bereich Future Service Enablement entwickeln wir eigene Antworten auf das Enterprise Service Management der Zukunft und helfen Ihnen dabei, die Möglichkeiten und Vorteile der Digitalisierung gewinnbringend in den eigenen Geschäfts- und Serviceprozessen einzusetzen. Unser Expertenteam steht Ihnen zur Verfügung, um Business-Innovationen in passende Strategien und Lösungen zu überführen.

Mit der gebündelten Expertise von erfahrenen Consultants und pädagogischen Fachkräften bieten wir Ihnen digitale Lernformate, die genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten werden. Hierzu zählen interaktive Lernerlebnisse, Knowledge Nuggets und kontextspezifische Lernformate.​

Trainings

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IT Infrastructure Library (ITIL®) ist eine Sammlung von Best Practices zur Umsetzung eines IT-Service-Managements. In unseren Trainings erlernen Sie die für den Betrieb einer IT-Infrastruktur notwendigen Prozesse, die Aufbauorganisation und die Werkzeuge und können sich schließlich als "ITIL® Expert" zertifizieren lassen. 

PRINCE2® (Projects in Controlled Environments) ist eine prozessorientierte Projektmanagementmethode, die sich an Best Practices orientiert. Sie bildet einen Rahmen für erfolgreiche Projekte und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für jede Projektphase vor. PRINCE2® kann sowohl für einzelne Projekte als auch als gesamtheitlicher methodischer Ansatz für das Projektmanagement im Unternehmen verwendet werden.

Unsere Scrum-Seminare behandeln neben den Grundlagen weiterführende Aspekte wie das Optimieren und Steigern der Teamproduktivität sowie die Produktentwicklung im agilen Umfeld.

ServiceNow ist ein Cloud-basierter Software-as-a-Service-Anbieter, der technischen Management-Support, wie Asset- und License Management für den IT-Betrieb, sowie Helpdesk-Funktionalitäten bereitstellt. Die Kernfunktionen drehen sich um das Managen von Rollen, Incidents, Problems und Changes im IT Service Management.
Mit der ServiceNow Plattform können Sie mühelos über Teams, Silos und Systeme hinweg arbeiten. Egal, ob Sie in den Bereichen IT, Sicherheit, Personal oder Kundenservice tätig sind oder einfach nur Ihre eigenen benutzerdefinierten Anwendungen erstellen möchten - Sie können großartige Erfahrungen sammeln und Ihre Arbeitsprozesse optimieren.

DevOps ist ein kultureller und fachlicher Ansatz, um bei sich verkürzenden Entwicklungszeiten stabile IT Services zu liefern. In Zeiten von immer komplexer und essentieller werdender IT bei gleichzeitiger Steigerung und Veränderung der Kunden- und Businessanforderungen ist die kontinuierliche Lieferung und Bereitstellung von qualitativ hochwertigen und verlässlichen IT Services unerlässlich.

COBIT® ist ein Framework, das als Werkzeugkasten und Kontrollinstrument bezeichnet werden kann, um die Zusammenarbeit zwischen IT und Business zu ermöglichen. Dabei wird die gesamte (IT-) Organisation durch das Framework unterstützt und die Voraussetzung für die Corporate Governance geschaffen.

Management of Risk (M_o_R®) ist ein Framework für das Risiko Management. Es hilft Unternehmen Risiken zu identifizieren, zu kontrollieren und passende Entscheidungen zu fällen.

Unsere Web Based Trainings bereiten Sie mithilfe von leicht verständlichen Fallstudien und interessanten Quiz- und Kapitel-Fragen zielgerichtet auf Ihre Zertifizierungsprüfung vor.

Die Schulung zum ivanti-Service-Manager Administrator ermöglicht es Ihnen, firmeneigene Prozesse eigenständig im Tool abzubilden und zu verwalten. Hierdurch können Sie dynamisch und unabhängig Veränderungen vornehmen und kosteneffizient agieren.

Durch den ivanti Service Manager können Arbeitsabläufe effektiv und effizient abgebildet und bearbeitet werden. Die langjährige Praxiserfahrung unserer zertifizierten Trainer ermöglicht eine zielführende Vermittlung der Inhalte im Workshopcharakter. 

Lernen Sie spielerisch in Simulationen die Möglichkeiten von ITIL®, PRINCE2® und DEVOPS in Ihrem Unternehmen kennen. Erleben Sie eine fiktive Raumfahrt oder steigern Sie die Produktivität eines Pizza-Lieferanten. Dabei werden viele typische Probleme sichtbar, die in IT-Organisationen anzutreffen sind. 

Der Ruf nach konkreten Ansätzen für ein agiles Management von Services und Produkten wird immer lauter. Doch was bedeutet nun konkret „agiles Service Management“ und welche Rolle nimmt in diesem Kontext ITIL® 4 für etablierte Service-Management-Organisationen bzw. für jene, die eine Überarbeitung bzw. Anpassung ihrer internen Abläufe und Strukturen planen, ein? Hier finden Sie unsere Trainings für agile Methoden im Überblick.

Ein Praxisworkshop ist eine Veranstaltung, in der eine kleinere Gruppe mit begrenzter Zeitdauer intensiv an einem Thema arbeitet. Ein Kennzeichen ist dabei die kooperative und moderierte Arbeitsweise an einem gemeinsamen Ziel.

AGBs

Allgemeine Auftragsbedingungen der Trusted Quality Switzerland GmbH

Allgemeine Auftragsbedingungen

(„ITSM Group“ bezeichnet nachfolgend den Unternehmensverbund der ITSM Consulting GmbH und aller Gesellschaften, an denen die ITSM Consulting GmbH mehrheitlich beteiligt ist und wird nachfolgend allgemein und für jede Einzelgesellschaft des Unternehmensverbundes als „Auftragnehmer“ bezeichnet) 

1. Geltungsbereich  

Die allgemeinen Bedingungen gelten für die Erbringung von Dienstleistungen durch die Auftragnehmerin auf dem Gebiet der Informatik und Organisation.  

Unter solchen Dienstleistungen sind insbesondere zu verstehen: Programmieren, Implementieren, Analysieren, Parametrisieren, Erstellen von Vorstudien, Voranalysen, Unterstützung bei Analysen, Projektleitungen, Beratungen, Schulung, Koordination, Evaluation, Strategische Planungen, Erstellung von Grundkonzepten, Studien, IST-Aufnahmen, Audits, Unterstützungen bei Abnahmen, Einführungen, usw.  

Dienstleistungen wie Programmierungen mit Ergebnisverantwortung, Wartung, beratende Unterstützung oder Anpassung an geänderte Einsatz- und Betriebsbedingungen erbringt die Auftragnehmerin gem. den Bedingungen von separaten Verträgen.  

2. Ausführungsbedingungen  

2.1. Auftragsumfang  

Der Umfang der Leistungen des Auftragnehmers und die vom Kunden dafür zu zahlende Vergütung sowie erforderlichenfalls sonstige Konditionen werden in einem Einzelvertrag festgelegt. Die Auftragserteilung kommt durch die beiderseitige Unterzeichnung des Einzelvertrages zustande. Im Einzelvertrag sind die Dienstleistungen insbesondere zu umschreiben nach:  

  • Ausgangslage / Präambel 

  • Vertrags-/Auftragsgegenstand   

  • Lieferergebnisse / Umfang der Dienstleistungen   

  • Abgrenzungen 

  • Termin-/Projektplan / Meilensteine 

  • Abnahme  

  • Verantwortlichkeiten / Organisation  

  • Vergütung und Zahlungsbestimmungen  

  • Mitwirkungs- und Beistellpflichten des Kunden  

  • Besondere Bestimmungen  

2.2 Persönliche Erfüllung  

Die Auftragnehmerin hat die Dienstleistungen innerhalb der Gruppe zu erbringen; der Beizug von Dritten bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Kunden. Für deren Leistungen bleibt die Auftragnehmerin verantwortlich.  

2.3 Verantwortung der Auftragnehmerin  

Die Auftragnehmerin hat die vereinbarten Leistungen mit fachgerechter Sorgfalt zu erbringen; das Wesen der geschuldeten Leistung wird im Einzelvertrag definiert. Die Auftragnehmerin ist verantwortlich für:  

  • Vorgehenskonzept  

  • Anwendungswissen  

  • Angemessenheit der einzusetzenden Mittel  

  • Einhaltung der Terminplanung  

  • sorgfältige Auswahl, Ausbildung und Anweisung zur fachgerechten Arbeitsweise der eingesetzten Mitarbeiter  

Sind bestimmte Personen mit der Durchführung des Projektes betraut worden, so dürfen diese nur nach Absprache mit dem Kunden durch Personen mit gleichwertigen fachlichen Kenntnissen ersetzt werden.  

2.4 Mitwirkungspflicht des Kunden  

Der Kunde hat die im Einzelvertrag zu spezifizierenden Mitwirkungspflichten:  

  • bei der Bezeichnung der Kontaktperson  

  • bei der Erteilung von Arbeitsanweisungen  

  • bei der Überwachung und Kontrolle der Dienstleistungen  

  • bezüglich des Zugangs zu Daten und Arbeitsplätzen  

  • bezüglich Beistellung notwendiger Infrastruktur zur Leistungserfüllung seitens Kunde  

  • bei der Durchführung ablaufrelevanter Zwischenprüfungen und beim Fällen von Zwischenentscheiden  

Allfällige weitere Mitwirkungspflichten des Kunden werden im Einzelvertrag vereinbart. Verzögerungen und Mehraufwand durch fehlerhafte Erfüllung von Mitwirkungspflichten gehen zulasten des Kunden.  

2.5 Leistungsänderungen / Change Management  

Während der Erbringung von Dienstleistungen können beide Vertragspartner jederzeit schriftlich Änderungen der vereinbarten Leistungen vorschlagen. Im Falle eines Änderungsantrages seitens des Kunden hat ihm die Auftragnehmerin mitzuteilen, ob die Änderung möglich ist und welche Auswirkungen sie auf den Vertrag, insbesondere auf Preis und Termine hat.  

Beeinflusst eine solche Änderung die Dienstleistung erheblich, informiert die Auftragnehmerin den Kunden über die Dauer und Kosten einer detaillierten Abklärung, die vorläufige Einschätzung der Realisierbarkeit und die Konsequenzen. Daraufhin hat der Kunde die Änderung schriftlich zu bestätigen. Ist der Änderungsantrag von Seiten des Kunden erfolgt und hat er den erfolgten Änderungsvorschlag nicht bestätigt, so läuft der Auftrag unverändert weiter.  

2.6 Aufklärungspflichten  

Beide Vertragspartner sind zur gegenseitigen Aufklärung über alle Umstände verpflichtet, welche die Erbringung der Dienstleistungen beeinflussen.  

Seitenumbruch 

2.7 Termine  

Die im Einzelvertrag festgelegte Terminplanung ist einzuhalten; jede Änderung muss abgesprochen werden und in die Planung Eingang finden.  

Die Vertragspartner anerkennen die Wichtigkeit der vereinbarten Termine. Periodische Standortbestimmungen dienen dazu, deren Einhaltung zu gewährleisten. Abweichungen sollen möglichst frühzeitig festgestellt werden. Allfällig notwendige Anpassungen des Terminplans bedürfen der Zustimmung beider Vertragspartner, wobei diese Zustimmung nicht aus unangemessenen Gründen verweigert werden darf.  

2.8 Erbringen der Dienstleistungen  

Die übernommenen Verpflichtungen der Auftragnehmerin gelten als erfüllt, wenn dieser die Dienstleistungen gem. Ziff. 1, Abs. 2 erbracht und dem Kunden ein Werkexemplar der Dokumentation abgeliefert hat.  

3. Vergütungen/Rechnungsstellung  

3.1 Berechnung nach Aufwand / Kostenrahmen  

Sofern im Einzelvertrag nicht anders vereinbart, werden die Arbeiten nach Aufwand abgerechnet. Dies gilt auch bei einem im Einzelvertrag aufgeführten Kostenrahmen, dem die Bedeutung einer Planungsgrundlage zukommt (ca. Preis). Zeigt sich im Laufe der Erfüllung, dass dieser nicht eingehalten werden kann, orientiert die Auftragnehmerin den Kunden schriftlich so früh wie möglich; der Kunde kann hierauf unter Ausschluss weiterer Ansprüche in Bezug auf die noch nicht erbrachten Leistungen vom Vertrag zurücktreten.  

Die geltenden Ansätze (inkl. allfällige Überzeitzuschläge) sind im jeweils gültigen Preisblatt für Dienstleistungen angegeben. Ohne gegenteilige Vereinbarung im Einzelvertrag ist die Reisezeit zu entschädigen.  

Nach Aufwand berechnete Leistungen werden monatlich mit den üblichen Belegen in Rechnung gestellt.  

3.2 Festpreis  

Wird ein Festpreis vereinbart, deckt dieser sämtliche Aufwendungen der Auftragnehmerin für die im Einzelvertrag gem. Ziff. 2.1 umschriebenen Dienstleistungen. Dienstleistungen zu einem Festpreis werden gem. dem im Einzelvertrag vereinbarten Zahlungsplan in Rechnung gestellt. Änderungen der definierten Voraussetzungen oder unrichtige, unvollständige Mitwirkung des Kunden können zu Mehraufwendungen der Auftragnehmerin führen. Dieser wird den Kunden frühzeitig und in geeigneter Form auf solche Mehraufwendungen aufmerksam machen. Wenn nicht anders vereinbart, werden diese nach Aufwand gem. Ziff. 3.1 in Rechnung gestellt.  

3.3 Spesen und Nebenkosten  

Die Auftragnehmerin ist berechtigt, die Kosten und Auslagen im Zusammenhang mit der Erbringung der Dienstleistungen (z.B. Reise- und Aufenthaltskosten von Person, Porti, Kosten für Datenträger und Datenübermittlung, etc.) separat in Rechnung zu stellen.  

3.4 Abgaben  

Im Einzelvertrag wird festgehalten, ob und welche Aufgaben in den Ansätzen bzw. im Festpreis inbegriffen sind.  

Die Auftragnehmerin ist berechtigt, die auf Abschluss und Erfüllung erhobenen Steuern, Abgaben und Gebühren, insbesondere die MWST, separat in Rechnung zu stellen.  

3.5 Zahlungsbedingungen  

Rechnungsbeträge sind ohne jeden Abzug mit einer Zahlungsfrist von 10 Tagen auf das nächste Monatsende zahlbar. Danach werden Verzugszinse in Höhe von 5% p.a. geschuldet, ohne dass eine Mahnung erforderlich ist. Ohne Mitteilung des Kunden gilt eine Rechnung nach Ablauf dieser Zahlungsfrist als angenommen.  

4. Rechte bezüglich der erbrachten Leistungen  

4.1 Eigentum  

Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung geht ein allfällig erstelltes Werkexemplar des Arbeitsresultates und der Dokumentation in das Eigentum des Kunden über.  

4.2 Geistiges Eigentum  

Ohne anders lautende Vereinbarungen stehen die Schutzrechte sowohl dem Kunden wie auch der Auftragnehmerin zu. Die Vertragspartner räumen sich gegenseitig die Befugnis ein, diese Rechte unter Beachtung der Geheimhaltungspflicht beliebig zu nutzen und auszuwerten.  

Bei nur anteilmässiger Leistungsvergütung durch den Kunden bleiben alle Schutzrechte bei der Auftragnehmerin.  

4.3 Know-how  

Die Auftragnehmerin hat das Recht, Ideen, Konzepte und Verfahren in Bezug auf Informations-Verarbeitung, welche er bei der Ausführung von Dienstleistungen allein oder zusammen mit dem Personal des Kunden gewonnen hat, bei der Erbringung von Dienstleistungen ähnlicher Art für andere Kunden zu verwenden.  

5. Gewährleistung/Haftung  

5.1 Rechtsgewährleistung  

Bei der Ausführung seiner Leistungen wird die Auftragnehmerin gewerbliche Schutzrechte Dritter nicht wissentlich verletzen. Sie haftet für die Verletzung seiner diesbezüglichen Sorgfaltspflicht.  

Erbringt der Kunde eigene Leistungen, so haftet er dafür, dass keine Rechte Dritter verletzt werden.  

Die Auftragnehmerin verteidigt den Kunden gegen jeden im Zusammenhang mit seiner vertragsgemässen Nutzung des Arbeitsresultates erhobenen Anspruch wegen Verletzung eines Schutzrechtes, sofern ihn der Kunde innerhalb von 30 Tagen schriftlich benachrichtigt und ihm die ausschliessliche Führung eines allfälligen Prozesses und aller Verhandlungen für die gerichtliche oder aussergerichtliche Erledigung des Rechtsstreites überlässt. Unter diesen Voraussetzungen führt die Auftragnehmerin den Rechtsstreit auf seine Kosten und übernimmt auch Schadenersatz, der Dritten zugesprochen wird.  

Wenn mit der Erbringung der vertraglichen Dienstleistung nach richterlichem Urteil oder nach dem Ermessen der Auftragnehmerin Schutzrechte Dritter verletzt werden, hat die Auftragnehmerin das Recht, auf eigene Kosten Änderungen vorzunehmen, um die Schutzrechtsverletzung zu beseitigen oder die entsprechenden Rechte zu erwerben. Sofern diese Massnahmen nicht zum Ziel führen und die Schutzrechtsverletzung durch Rückerstattung der bezahlten Vergütungen (unter Abzug der handelsüblichen Abschreibung während der Nutzungsdauer) entschädigen.  

Die Auftragnehmerin ist von den vorstehenden Verpflichtungen enthoben, wenn ein schutzrechtlicher Anspruch darauf beruht, dass das Resultat der erbrachten Dienstleistungen vom Kunden oder durch die Auftragnehmerin nicht beauftragte Dritte geändert wurde, oder dass dessen Nutzung unter anderen als den spezifizierten Einsatzbedingungen erfolgt.  

Dem Kunden stehen gegenüber der Auftragnehmerin keine über diese Bestimmungen hinausgehenden Ansprüche zu.  

5.2 Haftung  

Die Auftragnehmerin sichert zu, dass für die Erbringung der vereinbarten Leistung erforderliche Know-how zu besitzen.  

Die Haftung für Personenschäden und für absichtliche sowie grobfahrlässige Handlungen sind in jedem Fall unbeschränkt. Indirekte Schäden und Folgeschäden sind dabei ausgeschlossen. Für leichte Fahrlässigkeit bei Vermögens- oder Sachschäden gilt eine Begrenzung von 20% des Vertragsvolumens.  

Diese Begrenzung gilt nicht für die Haftung gem. Ziff. 5.1 sowie für schuldhaft herbeigeführte Personenschäden. Der Unternehmer schliesst zudem jede Haftung für Schäden aus der Nichterfüllung von vertraglichen Verpflichtungen des Kunden (insbesondere aus der Pflicht zur fehlerfreien und rechtzeitigen Vornahme von Mitwirkungspflichten) aus.  

Die Haftung für indirekte oder Folgeschäden wie entgangener Gewinn, nicht realisierte Einsparungen, Ansprüche Dritter sowie für Mangelfolgeschäden oder Schäden infolge von Datenverlusten (mit Ausnahme der Datenwiederbeschaffungskosten) wird im Rahmen des gesetzlich Möglichen wegbedungen.  

6. Vertragsdauer  

Beide Vertragspartner können den Vertrag jederzeit aufheben. Erfolgt dies zur Unzeit, so ist der aufhebende Vertragspartner dem anderen zum Ersatz des sich daraus ergebenen Schadens verpflichtet.  

7. Verschiedene Bestimmungen  

7.1 Vertraulichkeit  

Beide Vertragspartner verpflichten sich selber wie auch ihre Mitarbeiter und beigezogene Hilfspersonen gegenseitig zur Wahrung der Vertraulichkeit aller nicht allgemein bekannten Unterlagen und Informationen, welche sich auf die geschäftliche Sphäre des anderen Vertragspartners beziehe und ihnen bei Vorbereitung und Durchführung dieses Vertrages zugänglich werden. Diese Pflicht bleibt, solange daran ein berechtigtes Interesse besteht, auch nach der Beendigung des Vertragsverhältnisses aufrecht.  

7.2 Datenschutz  

Die Vertragspartner sind sich bewusst, dass Abschluss und Erfüllung dieses Vertrages zu einer Bearbeitung personenbezogener Daten über die Vertragspartner, deren Mitarbeiter, Unterauftragnehmer usw. führen kann. Sie erklären sich damit einverstanden, dass solche Daten zu Abwicklung und Pflege ihrer Geschäftsbeziehungen verwendet und zu diesem Zweck auch an Dritte wie z.B. Hersteller, Zulieferanten, Inhaber von Schutzrechten, Unterauftragnehmer, Spediteure, Kreditinstitute in der Schweiz oder im Ausland bekanntgegeben werden können. Der bekanntgegebene Vertragspartner wird in solchen Fällen durch geeignete organisatorische, technische und vertragliche Vorkehrungen für die Gewährleistung des Datenschutzes sorgen.  

7.3 Exportkontrolle  

Den Vertragspartnern ist bekannt, dass die Ausfuhr von Informatikmitteln (insbesondere Hard- und Software, aber auch zugehöriges Know-how) aus der Schweiz der Exportkontrolle unterliegen kann und verpflichten sich zur Einhaltung der entsprechenden Vorschriften.  

7.4 Verrechnung  

Die Verrechnung irgendwelcher Ansprüche eines Vertragspartners mit Gegenforderungen des anderen Vertragspartners bedarf der vorgängigen schriftlichen Vereinbarung.  

7.5 Anstellungsverzicht  

Die Anstellung oder Inanspruchnahme von Dienstleistungen in irgendeiner Form der mit Ausführung von Leistungen unter diesem Vertrag betrauten Mitarbeiter oder Hilfspersonen des andern Vertragspartners während der Vertragsdauer und innerhalb eines Jahres nach Vertragsbeendigung bedarf der vorgängigen schriftlichen Vereinbarung. Im Falle der Zuwiderhandlung gegen diese Bestimmung schuldet der vertragsbrüchige Vertragspartner eine Konventionalstrafe in der Höhe eines Netto-Jahresgehaltes des abgeworbenen Mitarbeiters, mindestens jedoch von CHF 100'000 unter Vorbehalt des Nachforderungsrechts für den weiteren nachgewiesenen Schaden. Die Bezahlung der Konventionalstrafe befreit nicht von der Einhaltung dieser Verpflichtung.    

7.6 Prüfung und Abnahme  

Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, nur ausgetestete respektive abnahmereife Lieferobjekte, wie z.B. Gesamtsysteme, Individualsoftware, Konzepte und Dokumente, zur Abnahme freizugeben. Die Testprotokolle können vom Kunden herausverlangt werden.  

Die Vertragspartner vereinbaren die Abnahmebestimmungen, welche mindestens Folgendes festlegen:  

  • Termin der Abnahme  

  • Zeitplan für die gemeinsame Prüfung 

  • Abnahmeverfahren 

  • Abnahmekriterien, wie z.B. Funktionen, Verfügbarkeit, Leistungs-merkmale, die Qualifikation der Mängel sowie die Mitwirkungspflichten 

Vor der Abnahme erfolgt eine gemeinsame Prüfung. Die Auftragnehmerin lädt den Kunden hierzu rechtzeitig ein. Über die Prüfung und deren Ergebnis wird ein Protokoll erstellt, das beide Vertragspartner unterzeichnen. Im gegenseitigen Einverständnis sind auch Teilabnahmen möglich.  Diese stehen unter dem Vorbehalt der Gesamtabnahme.  Zeigen sich bei der Prüfung keine Mängel, wird die Leistung mit der Unterzeichnung des Abnahmeprotokolls abgenommen. 

Zeigen sich bei der Prüfung unerhebliche Mängel, wird die Leistung gleichwohl mit der Unterzeichnung des Abnahmeprotokolls abgenommen, sofern im Vertrag nichts anderes festgehalten ist. Die Auftragnehmerin behebt die festgestellten Mängel kostenlos innerhalb einer gemeinsam zu vereinbarenden, den Umständen angemessenen Frist im Rahmen der Gewährleistung. Sofern die Vertragspartner nicht etwas anderes vereinbaren gelten Mängel als unerheblich, wenn die Nutzung der abzunehmenden Leistungen keine wesentliche Beeinträchtigung erfährt.  

Liegen erhebliche Mängel vor, so wird die Abnahme zurückgestellt. Die Auftragnehmerin behebt umgehend die festgestellten Mängel und lädt die Leistungsbezügerin rechtzeitig zu einer neuen Prüfung ein. Sofern die Vertragspartner nicht etwas anderes vereinbaren, gilt ein Mangel als erheblich, wenn durch ihn die Nutzung der abzunehmenden Leistungen eine wesentliche Beeinträchtigung erfährt.  

Verweigert der Kunde, obwohl die Voraussetzungen dazu gegeben sind, die Teilnahme an der Abnahmeprüfung trotz Mahnung und einer angemessenen Nachfrist, so gilt die Leistung als abgenommen.  

8. Schlussbestimmungen  

8.1 Vertragsinhalt / Rangreihenfolge 

Diese Bedingungen und die gem. Ziff. 8.2 getroffenen Nebenabreden regeln die Beziehungen zwischen den Vertragspartnern abschliessend und ersetzen die vor Vertragsschluss geführten Verhandlungen und Korrespondenzen. Im Falle von Abweichungen gehen die jeweils letzten gültig zustande gekommenen Bestimmungen des Einzelvertrages und Nebenabreden diesen Vertragsbedingungen vor.  

8.2 Schriftform  

Diese Bedingungen, allfällige Änderungen und Ergänzungen sowie sämtliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Gültigkeit der schriftlichen Festlegung und der Unterzeichnung durch beide Vertragspartner. Auf dieses Formerfordernis kann nur durch schriftliche Abrede verzichtet werden.  

8.3 Mitteilungen  

Zur Ausübung von Rechten und Pflichten aus diesen Bedingungen bestimmte Mitteilungen sind in schriftlicher Form, per Brief, per Fax, per E-Mail und anschliessender brieflicher Bestätigung, an die auf der Titelseite des Vertrages oder im Einzelvertrag angegebenen Adressen der Vertragspartner zu Händen der dort bezeichneten Kontaktpersonen zu richten.  

8.4 Teilnichtigkeit  

Sollten sich einzelne Bestimmungen oder Teile dieses Vertrages als nichtig oder unwirksam erweisen, so wird dadurch die Gültigkeit des Vertrages im Übrigen nicht berührt. Die Vertragspartner werden in einem solchen Fall den Vertrag so anpassen, dass der mit dem nichtigen oder unwirksam gewordenen Teil angestrebte Zweck so weit wie möglich erreicht wird.  

8.5 Abtretung und Übertragung  

Dieser Vertrag oder einzelne daraus entspringende Rechte und Pflichten dürfen nur nach vorgängiger schriftlicher Zustimmung des anderen Vertragspartners an Dritte abgetreten oder übertragen werden.  

8.6 Vertragsexemplare  

Einzelverträge oder Nebenabreden werden in zwei Exemplaren ausgefertigt, von denen jeder Vertragspartner ein Exemplar erhält.  

8.7 Anwendbares Recht  

Diese Bedingungen unterstehen dem schweizerischen Recht, unter Ausschluss des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11. April 1980.  

8.8 Streiterledigung  

Beide Vertragspartner verpflichten sich, im Falle von Meinungsverschiedenheiten im Zusammenhang mit diesem Vertrag in guten Treuen eine einvernehmliche Regelung anzustreben, nötigenfalls unter Beizug eines unabhängigen Sachverständigen als Schiedsgutachter. Wenn trotz der Bemühungen der Vertragspartner auf gütlichem Weg keine Einigung zustande kommt, wird der ordentliche Richter am Sitz Der Auftragnehmerin zur Entschädigung aller Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ausschliesslich zuständig erklärt, unter Vorbehalt des Rechts der Auftragnehmerin, den Kunden an dessen Sitz zu belangen.