Consulting

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Unsere erfahrenen Mitarbeiter führen Sie, losgelöst von starrer Theorie und einzelnen Rahmenwerken, hin zu einem zeitgemäßen Enterprise Service Management. Wir unterstützen Sie bei der Analyse, dem Design, der Etablierung und auch dem Betrieb Ihrer Service Management Aktivitäten; von der Anforderung bis zur Leistungserfüllung – professionell und kundenfokussiert.

Unsere Experten im Bereich Enterprise Solutions unterstützen Ihre Transformation hin zu digitalisierten Service-Prozessen auf Basis der marktführenden Enterprise-Service-Management-Plattform ServiceNow. Wir helfen Ihnen von der Definition der Roadmap über die Lösungsarchitektur und erfolgreiche Implementierung, bis hin zum stabilen Applikationsmanagement und –betrieb in einem DevOps-Ansatz.

Wir helfen unseren Kunden, die laufend wachsenden Compliance-Anforderungen aus Informationssicherheit, Datenschutz und Risk Management mit geeigneten Konzepten, Prozessen, Dienstleistungen und technischen Lösungen zu begegnen. Dabei beachten wir sowohl Ihre Möglichkeiten und Rahmenbedingungen als auch die formalen Anforderungen.

Wir versetzen unsere Kunden in die Lage aus der Vielzahl der möglichen und notwendigen Maßnahmen die richtigen und leistbaren nachhaltig in der Organisation zu verankern.

Mit der zunehmenden Digitalisierung gehen auch steigende Anforderungen an die Performance eines Rechenzentrums einher. Unsere Spezialisten im Bereich Digital Services Advisory unterstützen Ihre Transformation hin zu einer maßgeschneiderten Rechenzentrums- bzw. Cloud-Strategie mit hochverfügbarer und vollredundanter Ausrichtung.

Mit unseren erfahrenen Management-Beratern aus dem Bereich Future Service Enablement entwickeln wir eigene Antworten auf das Enterprise Service Management der Zukunft und helfen Ihnen dabei, die Möglichkeiten und Vorteile der Digitalisierung gewinnbringend in den eigenen Geschäfts- und Serviceprozessen einzusetzen. Unser Expertenteam steht Ihnen zur Verfügung, um Business-Innovationen in passende Strategien und Lösungen zu überführen.

Mit der gebündelten Expertise von erfahrenen Consultants und pädagogischen Fachkräften bieten wir Ihnen digitale Lernformate, die genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten werden. Hierzu zählen interaktive Lernerlebnisse, Knowledge Nuggets und kontextspezifische Lernformate.​

Trainings

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IT Infrastructure Library (ITIL®) ist eine Sammlung von Best Practices zur Umsetzung eines IT-Service-Managements. In unseren Trainings erlernen Sie die für den Betrieb einer IT-Infrastruktur notwendigen Prozesse, die Aufbauorganisation und die Werkzeuge und können sich schließlich als "ITIL® Expert" zertifizieren lassen. 

PRINCE2® (Projects in Controlled Environments) ist eine prozessorientierte Projektmanagementmethode, die sich an Best Practices orientiert. Sie bildet einen Rahmen für erfolgreiche Projekte und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für jede Projektphase vor. PRINCE2® kann sowohl für einzelne Projekte als auch als gesamtheitlicher methodischer Ansatz für das Projektmanagement im Unternehmen verwendet werden.

Unsere Scrum-Seminare behandeln neben den Grundlagen weiterführende Aspekte wie das Optimieren und Steigern der Teamproduktivität sowie die Produktentwicklung im agilen Umfeld.

ServiceNow ist ein Cloud-basierter Software-as-a-Service-Anbieter, der technischen Management-Support, wie Asset- und License Management für den IT-Betrieb, sowie Helpdesk-Funktionalitäten bereitstellt. Die Kernfunktionen drehen sich um das Managen von Rollen, Incidents, Problems und Changes im IT Service Management.
Mit der ServiceNow Plattform können Sie mühelos über Teams, Silos und Systeme hinweg arbeiten. Egal, ob Sie in den Bereichen IT, Sicherheit, Personal oder Kundenservice tätig sind oder einfach nur Ihre eigenen benutzerdefinierten Anwendungen erstellen möchten - Sie können großartige Erfahrungen sammeln und Ihre Arbeitsprozesse optimieren.

DevOps ist ein kultureller und fachlicher Ansatz, um bei sich verkürzenden Entwicklungszeiten stabile IT Services zu liefern. In Zeiten von immer komplexer und essentieller werdender IT bei gleichzeitiger Steigerung und Veränderung der Kunden- und Businessanforderungen ist die kontinuierliche Lieferung und Bereitstellung von qualitativ hochwertigen und verlässlichen IT Services unerlässlich.

COBIT® ist ein Framework, das als Werkzeugkasten und Kontrollinstrument bezeichnet werden kann, um die Zusammenarbeit zwischen IT und Business zu ermöglichen. Dabei wird die gesamte (IT-) Organisation durch das Framework unterstützt und die Voraussetzung für die Corporate Governance geschaffen.

Management of Risk (M_o_R®) ist ein Framework für das Risiko Management. Es hilft Unternehmen Risiken zu identifizieren, zu kontrollieren und passende Entscheidungen zu fällen.

Unsere Web Based Trainings bereiten Sie mithilfe von leicht verständlichen Fallstudien und interessanten Quiz- und Kapitel-Fragen zielgerichtet auf Ihre Zertifizierungsprüfung vor.

Die Schulung zum ivanti-Service-Manager Administrator ermöglicht es Ihnen, firmeneigene Prozesse eigenständig im Tool abzubilden und zu verwalten. Hierdurch können Sie dynamisch und unabhängig Veränderungen vornehmen und kosteneffizient agieren.

Durch den ivanti Service Manager können Arbeitsabläufe effektiv und effizient abgebildet und bearbeitet werden. Die langjährige Praxiserfahrung unserer zertifizierten Trainer ermöglicht eine zielführende Vermittlung der Inhalte im Workshopcharakter. 

Lernen Sie spielerisch in Simulationen die Möglichkeiten von ITIL®, PRINCE2® und DEVOPS in Ihrem Unternehmen kennen. Erleben Sie eine fiktive Raumfahrt oder steigern Sie die Produktivität eines Pizza-Lieferanten. Dabei werden viele typische Probleme sichtbar, die in IT-Organisationen anzutreffen sind. 

Der Ruf nach konkreten Ansätzen für ein agiles Management von Services und Produkten wird immer lauter. Doch was bedeutet nun konkret „agiles Service Management“ und welche Rolle nimmt in diesem Kontext ITIL® 4 für etablierte Service-Management-Organisationen bzw. für jene, die eine Überarbeitung bzw. Anpassung ihrer internen Abläufe und Strukturen planen, ein? Hier finden Sie unsere Trainings für agile Methoden im Überblick.

Ein Praxisworkshop ist eine Veranstaltung, in der eine kleinere Gruppe mit begrenzter Zeitdauer intensiv an einem Thema arbeitet. Ein Kennzeichen ist dabei die kooperative und moderierte Arbeitsweise an einem gemeinsamen Ziel.

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18.07.2016

Bei E-Learning alles auf Reset

Der Mensch informiert sich heute digital, also über soziale Netzwerke, News-Portale und andere Online-Dienste. Versteht er Funktionen seines Smartphones nicht oder will er seinenWLAN-Router konfigurieren, dann sucht er sich Hilfe in den speziellen Foren im Netz. Aber auch die unzähligen Tutorials in YouTube erfreuen sich großer Beliebtheit. In der Regel führt bei Fragen der Weg zunächst einmal ins Internet. Nicht ohne Grund ist zum Beispiel Wikipedia nicht 
mehr wegzudenken: Drei Viertel aller Deutschen nutzen laut Statistischem Bundesamt diese Online-Enzyklopädie, und andere Online-Nachschlagewerke, bei Jugendlichen liegt der Anteil sogar deutlich über 80 Prozent. Pro Monat wird Wikipedia allein in Deutschland eine Milliarde Mal aufgerufen, traditionelle Lexika fristen dadurch nur noch ein Schattendasein.

Autonome Gestaltung des Wissenstransfers

Diese Selbstversorgung mit Informationen ist aber nicht nur eine Frage des breiten Online-Angebots, sondern resultiert auch aus neu gewonnenen Fähigkeiten der Menschen. Ihre Sozialisierung durch die neuen und mobilen Medien hat dazu geführt, dass sie im Falle von Fragen digital aktiv werden und vor allem auch wissen, wie sie bei ihrer individuellen Informationsbeschaffung vorgehen müssen. Insofern ist der Online-Wissenstransfer eine logische Folge der gesamtenDigitalisierung.

Dies zeigt sich auch darin, dass immer mehr Hochschulen Fernstudien auf Online-Basis anbieten. Dazu gehören nicht nur klassische Studiengänge mit dem Erwerb des akademischen Bachelor- oder Master-Grades, sondern ebenso Weiterbildungsmaßnahmen. Das Lehr- und Lernmaterial erhalten die Studierenden in Form von Online-Kursen, Lernsoftware auf DVD oder inzwischen auch per Internet-Livestream direkt ins Haus geliefert.

Virtuelles Lernen ist auf dem Vormarsch

Diese Methode des virtuellen Lernens, bei der selbständig der Lernrhythmus entwickelt wird und der Erfolg stark von der Eigenkontrolle abhängt, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Auch in den klassischen Studiengängen wirdt die gesamte Vielfalt der digitalen Medien genutzt. Dies beinhaltet neben digitalen Prüfungen etwa auch soziale Kommunikations-Tools wie Blogs oder auch Lernspiele als neuartige Formate.

Doch in den Schulungskonzepten der Unternehmen ist diese Denkweise noch nicht angekommen. Nur zögerlich werden Online-Angebote im Markt genutzt, für interne fachliche Trainings noch weniger. Stattdessen verharren die Betriebe in klassischen Schulungskonzepten. Da dominiert unverändert die Präsenzschulung, obwohl sie den heutigen Bedürfnissen der Mitarbeiter beim Wissenstransfer aus vielerlei Gründen immer weniger entspricht. Vor allem die sogenannten Digital Natives sind es gewohnt, alle Möglichkeiten des Internets undWeb 2.0 im Berufsleben auszuschöpfen.

Mehr Freiheit in der Online-Schulung

Dazu gehört auch der Anspruch an flexible Nutzung. Denn anders als bei den herkömmlichen Präsenzschulungen, die durch ihre festen Termine zur Unterbrechung von Arbeitsprozessen führen, kann der Mitarbeiter bei Online-Trainings selbst entscheiden, wann und in welchem Umfang er sich den betreffenden Schulungsinhalten widmen will: Der Benutzer von Online-Schulungssystemen ist nicht nur frei in der Wahl der Zeit, des Ortes und der Inhalte, sondern er kann sie sogar mobil nutzen.

Damit wird fachlicher Wissenstransfer individualisiert, was sich infolge der Flexibilitäts- und Komfortvorteile positiv auf die Produktivität der Mitarbeiter und deren Lernbereitschaft auswirkt. Hinzu kommt, dass sich die Lerneffekte digital über Kontrollfragen genau beobachten lassen. Per Mausklick können sich die Verantwortlichen ein exaktes Bild vom Wissensstand aller Nutzer machen und daraus den möglichen Fortbildungsbedarf ableiten.

System- und Prozessschulung bei Rollouts

Diese Vorteile gelten aber nicht nur für die anwendungs- und fachspezifische Weiterqualifizierung. Ein mindestens ebenso großes Anwendungsfeld besteht in den System- und Prozessschulungen bei Rollouts. Schließlich werden in immer kürzeren Zyklen neue Applikationen eingeführt und Geschäftsprozesse verändert.

Weitere Beispiele sind wiederkehrende Schulungen zu Regeln in der Compliance, dem Arbeitsschutz und anderen unternehmensinternen Richtlinien oder bei der Einführung neuer Mitarbeiter. Präsenzschulungen erzeugen dann zwangsläufig einen hohen Bedarf an Trainingsressourcen. Sind die Mitarbeiter auch noch auf nationale und internationale Standorte verteilt, wird das Schulungsprogramm zu einer kostspieligen und zeitaufwendigen Angelegenheit.

E-Learning ist zu stark vorbelastet

So stellt sich die Frage, warum angesichts der vielen Vorteile und der Digitalisierung das Thema Online-Schulungen in den Fortbildungskonzepten der Unternehmen noch keinen angemessenen Platz gefunden hat. Die erforderliche technische Infrastruktur kann nicht der Grund sein, denn dank der Cloud lässt sich einfach auf digitale Schulungssysteme zugreifen. Auch an den Inhalten kann die fehlende Akzeptanz nicht liegen, denn dafür gibt es ebenfalls Dienstleister im Markt, sofern der Content nicht selbst erarbeitet werden kann.

Der wahre Grund heißt wohl E-Learning. Dieser Begriff stammt aus den 90er Jahren, als die digitale Kommunikationswelt in den heutigen Maßstäben nicht einmal vorgedacht war. E-Learning verstand sich vor allem als Computer Based Trainings (CBT), und statt online zu lernen wurden CD-ROMs genutzt. Doch E-Learning konnte nie die erforderliche Akzeptanz und Verbreitung erlangen, allein schon weil es an den technischen Voraussetzungen fehlte. So ermittelte 2002, also immerhin über ein Jahrzehnt nach den Anfängen des E-Learnings, eine Studie, dass die typischen Arbeitsplätze technisch dafür völlig ungeeignet waren. Und dies, obwohl es gerade für das Lernen am Arbeitsplatz konzipiert wurde.

Das Problem: Die Idee war gut und grundsätzlich auch zukunftsfähig, aber sie kam angesichts der seinerzeitigen technischen Möglichkeiten und eines noch anderen Informationsverhaltens der Menschen deutlich zu früh. Zwar gab es in den Fortbildungskonzepten immer wieder Versuche, sich dem Thema zu nähern, aber fast nirgendwo entwickelte es sich zu einer Erfolgsgeschichte.

Das wäre noch zu verschmerzen, schließlich gab es in der Technologieentwicklung immer wieder Ansätze, die in ihrer Theorie zwar viel Charme zeigten, sich in der Praxis aber nicht durchsetzen konnten. Beim E-Learning verhält es sich jedoch anders, weil es zu negativen Erfahrungen führte, die sich heute als Akzeptanz- und Entscheidungsbremse auswirken. Deshalb müssen sich die heutigen Formen des digitalen Wissenstransfers vom vorbelasteten Begriff des E-Learnings befreien, obwohl er die Sache eigentlich trifft. Mit E-Learning werden aber vor allem steife Präsentation, elektronischer Frontalunterricht und Widerwille bei den Usern assoziiert, während sich der Wissenstransfer mit der heutigen digitalen Technik als interaktiv, unterhaltsam und kollaborativ charakterisiert. Deshalb muss E-Learning ganz neu interpretiert werden, damit die Bremsen bei der Verbreitung des digitalen Lernens gelöst werden, oder der Markt muss dem Thema einen neuen Namen geben. (pg)

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